ALLGEMEINE EINKAUFSBEDINGUNGEN DER CASH 4 BRANDS GMBH

1. GELTUNGSBEREICH

1.1 Diese Allgemeinen Einkaufsbedingungen (nachfolgend: AEB) gelten für den Ankauf von Second Hand Designermode (nachfolgend: Ware) durch die cash4brands GmbH (nachfolgend: wir) über unseren Onlineshop auf der Internetseite www.cash4brands.de.

1.2 Die AEB werden in ihrer jeweils gültigen und über unseren Onlineshop einsehbaren und in wiedergabefähiger Form speicherbaren Fassung Inhalt des Vertrages.

1.3 Alle Vereinbarungen zwischen uns und dem Kunden sind in diesen AEB niedergelegt. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen von Kunden erkennen wir nicht an, es sei denn, wir haben diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt.

1.4 Nebenabreden oder Zusatzvereinbarungen aller Art bestehen nicht.

2. GRUNDVORAUSSETZUNGEN EINES ANKAUFS

2.1 Wir kaufen Waren von Verbrauchern gem. § 13 BGB und Unternehmern gem. § 14 BGB (beide nachfolgend: Kunde). Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann. Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer selbständigen beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit handelt. .

2.2 Wir kaufen nur Ware, die im Eigentum des Kunden steht, frei von Rechten Dritter ist und unseren Ankaufskriterien entspricht. Nach unseren Ankaufskriterien muss die Ware folgende Kriterien erfüllen:
☑ saubere Ware,
☑ Originalware,
☑ neuwertige Ware,
☑ nicht älter als fünf Jahre.

2.3 Eine Übersicht der Marken, die wir über unseren Online-Shop ankaufen, finden Sie unter https://www.cash4brands.de/#_markenregister.

2.4 Ware, die nicht den Ankaufskriterien entspricht oder nicht von den unter Ziffer 2.3 genannten Marken stammt, wird auf Kosten des Kunden zurückgesendet. Nimmt der Kunde die Rücksendung nicht entgegen, wird die Ware sofort nach Rücklieferung an uns dem Recycling zugeführt.

3. ANGEBOTE, VERTRAGSSCHLUSS

3.1 Der Kunde kann Ware, die er an uns verkaufen möchte, über unseren Paketservice kostenlos per DHL an uns versenden. Hierzu muss der Kunde den Online-Paketservice (Ziffer 4.2) unter https://cash4brands.de/verkauf/ nutzen. In der Versendung der Ware liegt noch kein Angebot des Kunden an uns. Die Versendung ist vielmehr als Aufforderung des Kunden uns gegenüber zu verstehen, ihm ein Kaufangebot zu machen (sog. invitatio ad offerendum).

3.2 Nach Eingang der Ware bei uns werden wir dem Kunden diesen unverzüglich bestätigen. Diese Eingangsbestätigung stellt noch kein Kaufangebot dar. Innerhalb einer Frist von fünf Werktagen werden wir dem Kunden nach einer Inaugenscheinnahme der Ware mitteilten, ob Interesse an einem Ankauf besteht und dem Kunden bei Interesse einen Preis vorschlagen. Wir sind nach eigenem Ermessen berechtigt, dem Kunden ohne Angabe von Gründen mitzuteilen, dass kein Interesse an dem Anlauf der an uns gesendeten Ware besteht. Eine derartige Mitteilung berechtigt den Kunden nicht zu Schadensersatz- und oder Aufwendungsersatzansprüchen.

3.3 Nach Zugang eines etwaigen Angebots ist der Kunde verpflichtet, uns binnen weiterer fünf Werktage in Textform (zum Beispiel Brief, Telefax, E-Mail) mitzuteilen, ob er den Preisvorschlag annehmen möchte. Ist der Kunde mit dem vorgeschlagenen Preis nicht einverstanden, so kann er uns einen Alternativpreis vorschlagen. Wir werden prüfen, ob wir den Alternativpreis akzeptieren, bei unserem ursprünglichen Preis bleiben oder einen neuen Preis vorschlagen. Entscheidet sich der Kunde gegen den Verkauf der Ware an uns, senden wir dem Kunden die von ihm eingeschickte Ware durch versicherten Versand per DHL kostenfrei zurück.

3.4 Mit Zugang einer Annahmeerklärung bei uns kommt ein bindender Kaufvertrag zwischen dem Kunden als Verkäufer und uns als Käufer zustande, was wir dem Kunden per E-Mail bestätigen. Im Falle des Abschlusses eines Kaufvertrags geht das Eigentum an der Ware mit sofortiger Wirkung auf uns über.

3.5 Kommt es nicht zum Abschluss eines Kaufvertrages, erfolgt die Rücksendung per versicherten Versand durch DHL kostenfrei im Fall Ziffer 3.3, auf Kosten des Kunden im Falle von Ziffer 2.4.

3.6 Scheitert die Zustellung der Rücksendung beim Kunden aufgrund von Umständen, die wir nicht zu vertreten haben, erfolgt ein zweiter Zustellungsversuch. Ist auch dieser erfolglos, wird die Ware von uns dem Recycling zugeführt.

4. PREISE, VERSANDKOSTEN, GEFAHR DES UNTERGANGS ODER DER VERSCHLECHTERUNG

4.1 Der von uns gem. Ziffer 3.2 vorgeschlagene Kaufpreis versteht sich in Euro sowie einschließlich etwa anfallender Umsatzsteuer, d.h. brutto. Der Kunde versichert, etwa auf den Kaufpreis anfallende Steuern und Abgaben ordnungsgemäß zu leisten.

4.2 Die Kosten für den versicherten Versand der Ware an uns übernehmen wir, indem wir dem Kunden über unseren Online-Shop die Möglichkeit geben, sich einen DHL Paketschein auszufüllen und auszudrucken. Der DHL Paketschein ermöglicht einen kostenlosen versicherten Versand der Ware. Macht der Kunde von dieser Möglichkeit keinen Gebrauch, trägt der Kunde die Kosten des Versands an uns selbst. Eine Erstattung etwa aufgewendeter Versandkosten ist ausgeschlossen.

4.3 Die Gefahr des zufälligen Untergangs oder der zufälligen Verschlechterung der Ware während des Versands an uns sowie während eines etwaigen Rückversands liegt beim Kunden.

4.4 Ab Eingang der Ware bei uns verwahren wir diese für den Kunden unentgeltlich. Es gelten die gesetzlichen Bestimmungen über den Verwahrungsvertrag (§§ 688 ff. BGB). Dies gilt insbesondere hinsichtlich unserer Haftung für etwa während der Verwahrung an der Ware entstehende Schäden.

5. ZAHLUNGSBEDINGUNGEN

5.1 Im Fall des Abschlusses eines Kaufvertrags bezahlen wir den vereinbarten Kaufpreis durch Überweisung auf das von dem Kunden bei seiner Registrierung im Kundenportal oder sonst genannte Bankkonto. Eine Barauszahlung ist ausgeschlossen.

5.2 Den vereinbarten Kaufpreis werden wir dem Kunden binnen 10 Werktagen nach Zustandekommen des Kaufvertrages und Übergang des Eigentums auf uns überweisen.
Stand März 2016

6. GEWÄHRLEISTUNGSPFLICHTEN DES KUNDEN BEI MÄNGELN

Im Falle von Sach- und/oder Rechtsmängeln der Ware stehen uns die gesetzlichen Mängelgewährleistungsrechte innerhalb der gesetzlichen Verjährungsfristen uneingeschränkt zu.

7. VERLETZUNG VON GEWERBLICHEN SCHUTZRECHTEN

7.1 Der Kunde stellt uns im Falle einer Inanspruchnahme durch Dritte wegen der Verletzung von gewerblichen Schutzrechten, die sich aus der bestimmungsgemäßen Verwendung der Ware (insb. durch das Einstellen der Ware in unseren Onlineshop unter Verwendung einer Fotoaufnahme der Ware zum Zwecke des Weiterverkaufs sowie durch den Weiterverkauf selbst) ergeben, gegenüber den Schutzrechtsinhabern von allen sich aus einer etwa vorliegenden Verletzung ergebenen Ansprüchen freizustellen.

7.2 Der Kunde hat uns zudem alle notwendigen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme zu erstatten.

7.3 Die Ansprüche nach Ziffern 7.1 und 7.2 bestehen unabhängig von einem Verschulden des Kunden.

7.4 Unsere weitergehenden gesetzlichen Ansprüche wegen Rechtsmängeln der an uns gelieferten Ware bleiben unberührt.

8. ANWENDBARES RECHT, SONSTIGES

8.1 Die zwischen uns und dem Kunden geschlossenen Verträge unterliegen dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG). Gegenüber Kunden, die Verbraucher sind, gilt dies nur, soweit diesen dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihnen durch diejenigen Bestimmungen gewährt wird, von denen nach dem Recht des Staates seines gewöhnlichen Aufenthalts nicht durch Vereinbarung abgewichen werden darf.

8.2 Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag Hamburg. Im Streitfall bleiben wir aber befugt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand oder anderen eröffneten Gerichtsständen zu verklagen.

8.3 Die Vertragssprache ist deutsch.

8.4 Sollten einzelne Bestimmungen dieser AEB ganz oder teilweise nichtig, unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt davon die Wirksamkeit der AEB im Übrigen unberührt. Anstelle der nichtigen, unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung gilt diejenige wirksame oder durchführbare Bestimmung als vereinbart, welche – soweit rechtlich möglich – dem Sinn und Zweck der nichtigen, unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung entspricht oder wirtschaftlich am nächsten kommt.

Stand März 2016